Ein holpriger Start

Vorgeschichte der letzten Wochen

Trotz monatelanger Testreihen und Versuche, die Maschine fertigzustellen, schleppt sich die Arbeit. Die letzten Wochen wurden keine Kosten und Mühen gescheut, beim Versuch, die Maschine funktionstüchtig zu machen. Alle Teams haben enger zusammengearbeitet, als je zuvor. Ohne Ende wurde hart gearbeitet, unbezahlte Überstunden wurden freiwillig investiert, um endlich den langersehnten Moment der Genugtuung und Freude herbeizuführen - ja die Euphorie einer sich endlich auszahlenden Tat auszukosten und endlich mit Stolz erfüllt heimgehen zu können. 

 

Dieser Moment scheint nun aktuell doch so fern. Weder Die Maschine funktioniert, noch macht die Arbeit mehr annähernd so viel Spaß wie zu Beginn, als Dr. Huitzilopochtli euch angeworben hat. Im Gegenteil - zunehmend verbreitet sich das Gefühl, jeder tag scheint euch weiter zu entfernen vom Ziel der Fertigstellung. Dabei fehlt nicht mehr viel, höchstens noch der ein paar Handgriffe - das sagen zumindest die Ingenieure seit knapp einer Woche - alle anderen denken sich nur ihren Teil zu dieser Aussage. Was fehlt sei wohl eine Möglichkeit, die Maschine durch die Nutzung von kleineren Alltagsgegenständen praxistauglich und unauffällig zu machen - und vielleicht eine sinnvolle flüssige Energiequelle, welche die Erschaffung kleiner schwarzer Löcher als Möglichkeit, durch die Zeit zu reisen erst möglich macht, ohne die Erde im Prozess davon verschlingen zu lassen, garantieren kann. 

 

Doch vom Fund einer solchen Quelle scheint ihr weiter weg als je zuvor. Und obwohl es in der Geschichte angeblich Völker gegeben hat, die durch Anomalien plötzlich in völlig anderen Zeitaltern auftauchten, als sie sollten, tun viele die Berichte der Historiker*innen unter euch als Blödsinn ab. Nicht zuletzt einer der Gründe, warum die Zusammenarbeit in den letzten Wochen irgendwie mehr und mehr spannungsbehaftet ist und sich zunehmend Misstrauen unter euch verbreitet. 

Donnerstag Abend, 22:56 Uhr; 2 Stunden nach Feierabend.......

Auch heute war wieder einer der Tage, bei der die Arbeit zunehmend ansprengend unter den Teams wahrgenommen wird. Lieber in den kleinen Teams als alle zusammen arbeiten heißt es....

Doch etwas stimmt nicht. Obwohl schon zwei Stunden seit Feierabend vergangen sind, kam die Professorin immernoch nicht vorbei, um ihre abendliche Motivationsrede zu geben, die allen schon aus den Ohren kommt. Ein Segen denken sich einige unter euch. Schließlich erbarmt sich einer von euch, nach ihr zu schauen - falls sie schon gegangen ist, so könntet ihr vielleicht auch endlich gehen. Auf dem Weg in ihr erhöht gelegenes Büro, von wo Sie den Fortschritt beobachten kann, kommt plötzlich ein lauter, dumpfer Knall und eine graue Rauchwolke.....

 

Rätsel 1 - Das Verschwinden 

Sekunden nach dem Knall hört ihr einen lauten Hilferuf - einige von euch stöhnen auf, ein medizinischer Notfall ist jetzt echt das letzte was ihr kurz vor Arbeitsschluss braucht. Ihr rennt alle hoch ins Büro und findet - nichts und niemand. 

Ihr fragt euch wer gerufen hat, doch dann spricht einer der Ingenieur*innen: "Profess ..... die Prof..... unsere ..... Sie ist vor meinen Augen verschwunden.... Eben war Sie noch hier mit einer Flasche in der ....." 

Entgeistert seht ihr die Person an, welche auf die 4 Flaschen vor euch zeigt. Ihr entdeckt eine fehlende Flasche daneben im Wandschrank und fragt euch, ob die Professorin sich mal wieder ein Spaß mit dem Wein gemacht hat. Aber auf den mysteriös aussehenden Flaschen, welche noch dazu leicht dampfen steht, etwas dass euch aufhorchen lässt, es scheint, als ob ihr durch die Flaschen wie in eine Art Trance verfallt, und ihr beginnt, euch die Flaschen einzeln und haargenau anzuschauen, als wären Sie der größte Schatz dieser Welt....

 

 

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